Heizung modernisieren
Erdsonden-Wärmepumpe
Nutzen Sie die konstante Erdwärme für Ihre Heizung. Wir prüfen die Machbarkeit einer Erdsonden-Wärmepumpe für Ihre Liegenschaft im Kanton Bern.
Warum eine Erdsonden-Wärmepumpe?
Anders als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bezieht die Erdsonden-Wärmepumpe ihre Wärme aus dem Erdreich. Dort herrschen ganzjährig stabile Temperaturen — unabhängig von der Aussenluft. Das Ergebnis ist ein gleichmässiger Betrieb ohne saisonale Schwankungen.
Über eine oder mehrere Bohrungen wird die Wärme aus dem Untergrund entzogen und an die Wärmepumpe abgegeben. Das System benötigt keine Ausseneinheit und verursacht keinerlei Schallemissionen im Freien.
Was es zu prüfen gilt
Zulässigkeit und Bewilligung
Erdwärmesonden sind im Kanton Bern nicht überall zulässig. Die kantonale Karte der Erdwärmenutzung zeigt die Gebiete, in denen Bohrungen grundsätzlich möglich, eingeschränkt oder ausgeschlossen sind. Wir konsultieren das Amt für Wasser und Abfall (AWA) und klären die Bewilligungsfähigkeit Ihres Standorts.
Bohrungen
Die Tiefe und Anzahl der Bohrungen richtet sich nach dem Wärmebedarf des Gebäudes und der geologischen Beschaffenheit des Untergrunds. Die Bohrarbeiten führt ein spezialisiertes Bohrunternehmen durch — dafür ist eine Zufahrt für das Bohrgerät erforderlich.
Zugänglichkeit
Das Bohrgerät benötigt eine ausreichend breite Zufahrt sowie eine ebene Aufstellfläche. In dicht bebauten Gebieten oder bei Hanglagen kann die Zugänglichkeit eingeschränkt sein. Wir beurteilen die Situation vor Ort.
Untergrund
Die Wärmeleitfähigkeit des Erdreichs variiert je nach geologischer Schicht. Lockergestein, Fels und Grundwasser beeinflussen die erforderliche Sondentiefe und damit den Bohraufwand. Vorgängige Meldungen bei den zuständigen Fachstellen sind obligatorisch.
Stromanschluss
Wie jede Wärmepumpe benötigt auch die Erdsonden-Variante einen geeigneten Stromanschluss. Der Leistungsbedarf liegt jedoch tendenziell niedriger als bei Luft-Wasser-Systemen, da die Quellentemperatur höher und konstanter ist.
Investition
Die Bohrkosten stellen den wesentlichen Mehrkostenfaktor gegenüber einer Luft-Wasser-Wärmepumpe dar. Dem stehen die höhere Effizienz, die Langlebigkeit der Erdsonde und der geräuschlose Betrieb gegenüber. Für die konkrete Kostenschätzung ist eine detaillierte Planung erforderlich.
Kantonale und kommunale Vorgaben
Neben der kantonalen Bohrungsbewilligung können kommunale Vorschriften — etwa aus der Ortsplanung oder Schutzzonen — die Realisierbarkeit beeinflussen. Wir klären sämtliche Rahmenbedingungen mit den zuständigen Behörden ab.
Ablauf einer Erdsonden-Installation
- Standortprüfung: Abklärung der Zulässigkeit anhand der kantonalen Erdwärmenutzungskarte und behördlicher Vorabklärungen.
- Geologische Voreinschätzung: Beurteilung des Untergrunds und Abschätzung der erforderlichen Sondentiefe.
- Bewilligungsverfahren: Einreichung des Bohrgesuchs beim AWA des Kantons Bern.
- Bohrung: Ausführung durch ein zertifiziertes Bohrunternehmen mit Dokumentation des Bohrprofils.
- Anschluss: Einbindung der Erdsonde an die Wärmepumpe und Integration in den Heizungskreislauf.
Interessiert an einer Erdsonde?
Lassen Sie uns gemeinsam abklären, ob eine Erdsonden-Wärmepumpe für Ihre Liegenschaft in Frage kommt. Wir begleiten Sie von der Vorabklärung bis zur Inbetriebnahme.
Unverbindliche Anfrage — Kanton Bern · 2031